Morddrohungen gegen Rennpferd Conduit – wegen verpasstem Wetteinsatz

06.01.2010 09:21 von Kenneth Kronenberg

Conduit

Bolton, England – Wegen Morddrohungen gegen ein Rennpferd ist ein englischer Glücksspieler zu 34 Wochen Haft und 240 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Die Morddrohungen sollten verhindern, dass der Favorit an den Start des berühmten Pferderennens in Ascot geht.

 

Andrew Rodgerson hatte den Auftrag, für ein Wettkonsortium beim Rennen in Ascot deren Geld auf den Siegeskanditaten Conduit (Gewinner des Breeder's Cup 2008) zu setzen. Weil der dies versäumt hatte, fürchtete er einen Racheakt seiner Auftraggegeber. Darum versuchte er den Start des Pferdes zu verhindern, indem er den Besitzer mit SMS-Nachrichten und E-Mails überflutete. Darin drohte er das Tier zu töten, falls es an den Start gehen würde. Die Polizei konnte den Mann (einen hoch verschuldeten Reiseberater) ausfindig machen und verhaftete ihn zwei Tage vor dem Rennen. 

 

Hätte er die Wette platziert, wäre das Konsortium 61'400 Euro reicher geworden. Conduit gewann nämlich das Ging George VI and Queen Elizabeth Stakes in Ascot. (kk; Quellen: 20min/fox17)

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