Pferd in Brückengeländer festgeklemmt
08.12.2009 10:28 von Kenneth Kronenberg
Rohr AG – Ein einziger Fehltritt auf der kleinen Aarebrücke zwischen Aarau und Rohr genügte, um einen siebenjährigen Wallach in eine äusserst prekäre Lage zu bringen. Durch ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte das Pferd nach über zwei Stunden – unter Einsatz von Betäubungsmitteln und schweren Geräten – aus seiner misslichen Lage befreit werden. Sechs Reiter führten ihre Pferde am Zügel über die Suhrenbrücke, als der Unfall geschah.
Der alarmierte Tierarzt musste dem Wallach mehrmals Beruhigungsmittel spritzen, damit er während den Rettungsarbeiten der Feuerwehr ruhig verharrte. Die Feuerwehrleute sicherten das Pferd mit einem Kran, während sie es mit einer Trennscheibe und Zangen aus den Geländer herausschnitten. Für die Bergung mit dem Kran wurde das Tier für die letzen 15 Minuten in Narkose versetzt. Der Kran hievte das Pferd ans nahe Ufer.
Dort wurde das Tier sofort notfallmässig versorgt. Es erhielt eine Infusion und warme Decken. Kurze Zeit später konnte es mit ein wenig Hilfe des Krans zitternd wieder auf eigenen Beinen stehen. Es geht dem Pferd den Umständen entsprechend gut. Der Tierarzt vor Ort stellte viele oberflächliche Wunden fest, die genäht werden müssen. Aber lebensbedrohliche Verletzungen schien das Pferd keine davon getragen zu haben. (kk, Quelle Tele M1)
