Pferdeseuche: vielen Pferden droht der Tod

30.12.2009 09:46 von Kenneth Kronenberg

Neufang bei Kulmbach (D) – Der Albtraum für jeden Pferdebesitzer ist in Neufang wahr geworden: fünf Pferde sind wahrscheinlich von der anzeigepflichtigen «equinen infektiösen Anämie» (EIA) betroffen und bei vier weiteren besteht der Verdacht mit der Seuche infiziert zu sein. Der Bestand von 58 Pferden steht seit dem 22. Dezember unter Quarantäne, das heisst kein Pferd darf den Stall verlassen und keines darf hinein. Wenn sich der Verdacht bestätigt, müssen die Tiere getötet werden. 

 

In diesem Tagen erwartet der zuständige Amtstierarzt Dr. Andreas Koller das endgültige Untersuchungsergebnis. Wenn sich der Verdacht der Pferdeseuche bestätigt, müssen die befallenen Pferde umgehend getötet werden. Im Stall von Ralf Michel herrscht tiefe Betroffenheit. Hinzu kommt, dass die Pferdehalter von anderen Pferdebesitzern aus der Umgebung gemieden werden.

 

Die anzeigepflichtige Seuche «equine infektiöse Anämie» ist weltweit verbreitet, kommt aber glücklicherweise nur selten vor. Betroffen sind alle Equiden, also Pferde, Esel, Maultiere, Ponies und Zebras. Für Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr. Als Hauptüberträger der Krankheit gelten Stechfliegen und Bremsen. (kk, Quelle: Nordbayerischer Kurier)

 

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